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- Bella Vista Hotel
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Alle aktuellen Angebote auf einen Blick

Herzliche Gastfreundschaft
aus Tradition

Seit 1875 Gastfreundschaft „unterm Ortler“

Im Jahre 1875, erbaute Ludwig Ortler (der Ur-Großvater von Gustav Thöni) den Gasthof „Zur schönen Aussicht“ in Trafoi. Danach führte sein Sohn Friedrich Ortler während des 1. Weltkrieges den Gasthof. Kurz vor dem 2. Weltkrieg übernahm Gustav Ortler und danach seine Schwester Anna Ortler und Georg Thöni, die Eltern von Gustav Thöni. In der Zeit, als Gustav als aktiver Athlet und Trainer in der Welt des Skisports unterwegs war, hat seine Cousine „Tante Adele“ und Vater Georg das „Bella Vista“ geführt.

Seit den 1990er Jahren betreibt die Familie Gustav Thöni das Hotel Bella Vista mit viel Freude und Herzblut, bereits in der 5. Generation. Das Bella Vista wurde stetig weiterentwickelt und renoviert: Altes und Neues wurden hier mit viel Feingefühl kombiniert. Stein und Holz fügen sich im Eingangsbereich zu einem gelungenen Ensemble zusammen: Tradition und Moderne wurden stilsicher kombiniert. Nichts scheint dem Zufall überlassen.

Ein Team von engagierten Mitarbeitern verwöhnt die Gäste mit viel Engagement. Die positive Atmosphäre und Energie im Bella Vista kann man auf Schritt und Tritt spüren. Ein tolles Team, in dem jeder seine Rolle übernimmt, verwöhnt die Gäste des Bella Vista: Petra Maria Thöni leitet die Rezeption und führt das Bella-Vista-Team. Ingrid Thöni kümmert sich mit viel Charme um das Wohl der Gäste. Im Winter geht Gustav Thöni mit den Gästen Skifahren und im Sommer begleitet er die Bella-Vista-Gäste zum „Nordic Walking“ oder zu ausgedehnten Wanderungen. Stephan, Petras Ehemann, verkostet mit den Gästen bei seinen Weinproben edle Tropfen und wandert mit Familien und Kindern zu seinen Lieblingsplätzen. Carmen ist die freundliche Stimme am Telefon und die helfende Kraft am Empfang. Rimi und Robert zaubern in der Bella-Vista-Küche und begeistern die Gäste mit alpin-mediterranen Köstlichkeiten. Doris und Eva umsorgen die Bella-Vista-Gäste an der Bar und im Speisesaal. Das Team im Bärenclub behütet und animiert die fröhliche Kinderschar!

Jeder hat seine Aufgabe, aber alle ein gemeinsames Ziel: die Bella Vista Gäste zu verwöhnen und Ihnen unvergessliche Urlaubsmomente zu schenken!

Herzlich willkommen im Bella Vista!
Familie Gustav Thöni


Eine spannende Geschichte

Die Geschichte des Hauses ist fest verwurzelt mit der Eroberung des höchsten Gipfel der „deutsch-österreichischen Alpen“.

1804 wurde der Ortler – der höchste Spitz im ganzen Tyrol – zum ersten Mal bestiegen. In den Folgejahren zog es immer mehr Abenteurer, Naturbewunderer und Landschaftsmaler in die Nähe des 3905 Meter hohen Riesen und somit nach Trafoi.

Zur „Bell' Epoque“, der ersten Hochblüte des Alpentourismus (zwischen 1880 und 1914), gingen auch in Trafoi illustre Gäste ein und aus: Ganze Großfamilien verbrachten ihre Sommerfrische in Trafoi, so etwa die Familie Adam Opel, die Familie Alfred Krupp, aber auch Elite-Touristen aus den edlen Künsten waren hier: so etwa der italienische Musiker Giuseppe Verdi, der italienische Schriftsteller Antonio Gramsci, aber auch Gäste wie Siegmund Freud und sein Freund. der Weltliterat Stefan Zweig, besuchten Trafoi.

Stefan Zweig beschreibt in einem Reisebericht seine Anreise nach Trafoi, bei welcher er anfänglich noch gemischte Gefühle hatte: (…) „und plötzlich löst sich – fast wie ein Schrei – die reine Empfindung der Bewunderung, dort wo Trafoi liegt, glänzt ein Panorama von unvergesslicher Schönheit auf.“

Im Trafoier Fremdenbuch wurden in der Saison von 1880 die Zahl von 800 Besuchern (!) eingetragen. Die Bewohner von Trafoi verdienten sich nun durch ihre Nebenbeschäftigung als Fremdenführer und Gepäcksträger jährlich gegen 2500 Gulden, ihre ärmlichen Zeiten waren somit endgültig vorbei.

Luise Facilides besteigt als eine der ersten Frauen den Ortler, sie nächtigt im „Hotel zur Schönen Aussicht“ und berichtet in ihrem Reisetagebuch „Tyroler Reise im Juni 1887“ vom Aufenthalt im Hotel zur Schönen Aussicht und von den verschiedenen Expeditionen, welche sie im Ortlergebiet getätigt hat. Sie schreibt über das Haus: „Im Gasthof zur „schönen Aussicht“ stiegen wir ab, und es war ein der That eine schöne, eine überraschend köstliche Aussicht, die sich uns von dem kleinen hölzernen Balkon unseres freundlichen Zimmerchens darbot. Eine schöne Aussicht lässt sich schwer auf dem Papier beschreiben, ebenso schwer wie die Schönheit eines Gemäldes. Ich weiß nur noch, dass ich etwas Großartigeres auch in der Schweiz nicht gesehen habe, etwas Schöneres nie.“ (…) „In blendender Pracht, fast greifbar nahe, schließen die beeisten Gipfel das Trafoier Thal ab, deren kalte Schönheit durch einen lieblichen grünen Vordergrund gemildert wird. Es ist ein abgeschlossenes großartiges und dabei liebliches Bild, was sich dem entzücktem Auge darbietet.“

1888 feierte der Kaiser Franz Joseph sein 40-jähriges Regierungsjubiläum. Anlässlich dieses Gedenkjahres wolle er auf dem Ortler, dem höchsten Berg der Doppelmonarchie, ein Denkmal in Form eines Obelisken errichten, den „Kaiser-Franz-Joseph-Obelisk“. Für den 2. Dezember war die Denkmalenthüllung auf der Ortlerspitze geplant. Wegen der Gefährdung der Träger beim Transport des Obelisken im Winter auf den Ortler verbot die Bezirkshauptmannschaft Meran aber das Unterfangen. Die Teile des Obelisken wurden bis zum 50 Regierungsjubiläum des Kaiser Franz Joseph im Jahr 1898 in Trafoi im Hotel zur Schönen Aussicht gelagert. Heute steht der Obelisk beim Gasthof „Weiße Knott“.

Der 1. Weltkrieg bringt den Tourismus zwar zum Erliegen, aber auch während der Kriegsjahre stand der Betrieb nicht still, denn in dieser Zeit suchte das Militär Unterkunft in den Hotel und Gastbetrieben von Trafoi. In der historischen Kriegsliteratur, „Das Fähnlein von Trafoi" ( Erstausgabe 1935), beschreibt Christian Röck die Hochgebirgs-Landschaft über Trafoi: (...) „Eine frostklirrende Dezembernacht liegt über den ausgedehnten Eisgefilden der Ortlergruppe. Der Mond zieht stille seine Bahn und gießt ein mildes Licht über eine Landschaft von unfassbarer Schönheit. Eine Reihe mächtiger, silberschimmernder Eiskolosse ragt wie mahnende Heiligtümer längst versunkener Zeiten in die samtdunkle Glocke des nächtlichen Firmaments. Gigantische Eisburgen, firngepanzert, heben wehrhaft die blinkenden Schilder. Dunkle Felsriffe, von erstarrter Flut um brandet, ragen als Klippen aus dem weißen Meer. Vom Blitz zerhackt sind ihre scharfen Grate, Sonne und Frost zeichneten tiefe Runen in ihre altersgrauen Wände. Ein erstarrtes Reich, eine Insel der Eiszeit, schläft hier im Herzen Europas den Dornröschenschlaf."

Bereits 1936 gab es in Trafoi eine Skischule: Friedrich (Fritz) Ortler, Sohn des Hauses, war einer der ersten Skilehrer im Ortlergebiet. Er gründete gemeinsam mit anderen Skibegeisterten die Skischule Trafoi, welche somit eine der ersten Skischulen Südtirols wurde.

1951 baute Georg Thöni von der Schönen Aussicht, auf privat Initiative gemeinsam mit anderen Hoteliers aus Trafoi, den ersten Skilift: dies war der erste Einmann-Sessellift im Vinschgau. Die Finanzierung lag ganz in den Händen der vier Hoteliers, denn weder eine Bank noch das Land Südtirol waren bereit in dieses gewagte Unternehmen zu investieren. Anna Ortler, die Frau von Georg Thöni und Mutter von Gustav Thöni, war eine der ersten weiblichen Skifahrerinnen im Gebiet. Was damals noch ganz normal war für Frauen: Skifahren mit Rock.

Die 70er Jahre waren in der internationalen Skiwelt die Zeit des Gustav Thöni, dem Sohn der Wirtsfrau Anna Ortler und von Skipionier Georg Thöni vom Hotel Schöne Aussicht. Viermal gewann er den kristallenen Gesamtwelt-Cup: 1971, 1972, 1973 und 1975. Bei den Olympischen Spielen holte er sich 1972 Gold im Riesentorlauf, Silber im Slalom, Gold in der Kombination; 1976 in Innsbruck: Silber im Slalom, Gold in der Kombination. Bei den Weltmeisterschaften in St. Moritz 1974: Gold im Slalom und Gold im Riesentorlauf.

Promotor für den Südtiroler Tourismus: Gustav Thönis Popularität in Italien haben in ganz Südtirol die Nächtigungen v. a. im Winter explodieren lassen: „Re-Gustavo wurde für viele Italiener zum nationalen Helden. Seine Erfolge animierten auch in Groß-Städten zehntausende zum Skifahren, der Wintertourismus erhielt durch ihn und die Valanga Azzurra, einen zusätzlichen Aufschwung. So stieg ab 1969, die Zahl der Nächtigungen von Inländern nach langer Zeit wieder deutlich an: in nur 5 Jahren von 2.000.000 auf 3.000.000. (Quelle und Recherche das Buch zur Tourismus-Geschichte Südtirols: „Zimmer Frei - Das Buch zum Touriseum“ von Josef Rohrer, Seite 2001)

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